Mehr als 30.000 Masken gespendet

    Der Andrang auf die ETERNA-Spendenaktion für Schulen war riesengroß: Rund 300 Schulen haben sich gemeldet und Bedarf an kostenlosen Masken gemeldet. Weil die Nachfrage so groß war, musste zum Schluss das Los entscheiden.

    Jedes Kind soll sicher am Schulunterricht teilnehmen können - das war der Wunsch, der am Anfang der ETERNA-Spendenaktion stand. Immer wieder hatten wir ähnliche Geschichten gehört von Schülerinnen und Schülern, die ohne Maske in der Klasse auftauchen. Und damit eigentlich nicht am Unterricht teilnehmen dürfen. Meist sind es die Lehrerinnen und Lehrer oder die Schulleitungen, die dann - oft auf eigene Kosten - einen Behelfsmundschutz für die Kinder bereithalten, damit sie am Schulalltag teilhaben können. Daher hatte ETERNA beschlossen, einen Teil der Maskenproduktion, die schon Anfang der Corona-Pandemie aufgenommen wurde, kostenlos an Schulen weiterzugeben. Schulen mit Maskenbedarf wurden aufgerufen, sich zu melden.

    Vergessene Masken, zweifelhafte Hygiene

    Und die E-Mails kamen dann auch schnell und zahlreich. Immer wieder wurde geschildert, wie aufwendig es für die Lehrerinnen und Lehrer ist, sich darum zu kümmern, dass jedes Kind eine Maske trägt. Egal, ob die Eltern keine Maske mitgegeben haben oder diese auf dem Weg zur Schule verschollen ist - vergessene Masken sind ein häufiger Fall. Oft ist aber auch die Hygiene das Problem: Masken werden nicht gewaschen oder zu selten ausgetauscht. Eine Lehrerin schildert es so: "Manchmal ist die Maske in einem so schlimmen Zustand, dass ich sie nicht mal mehr anschauen mag. Dann sorge ich halt für Ersatz." Gerissene Gummibänder kommen ebenfalls vor - kurz gesagt, es gibt viele Gründe, warum die Maskenspende von ETERNA an allen Schulen gerne gesehen worden wäre.

    Maskenpakete an mehr als 60 Schulen geschickt

    Am Ende musste das Los entscheiden, welche 60 Schulen ein Paket mit 500 ETERNA-Masken aus FFP-3-Material erhalten. Mit ein bisschen Anstrengungen ist es sogar gelungen, noch eine Handvoll weiterer 500-Stück-Pakete zusammenzustellen und noch einige wenige Schulen zu versorgen. Gerne hätten wir alle Schulen ausgestattet - wir waren überwältigt von der großen Zahl an E-Mails und auch von den teils ausführlichen Schilderungen der Schulen, die die Herausforderungen des Schulbetriebs in Pandemie-Zeiten eindrucksvoll gezeigt haben.

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