Klimaneutrale Produktion: Erfolgreiche Zwischenbilanz

    Seit 1. Juli 2017 produziert ETERNA Hemden und Blusen der Premiumlinie 1863 by ETERNA klimaneutral. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und nachzufragen, was die Kompensationszahlungen bisher Positives bewirkt haben. Zwei Projekte in Madagaskar und Kenia werden von ETERNA in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate unterstützt.

    Für jedes Gramm Kohlendioxid, das bei der Produktion ausgestoßen wird, zahlt ETERNA einen bestimmten Betrag als Kompensation und unterstützt damit ein bestimmtes Klimaschutzprojekt. So kann anderswo - weltweit - in gleicher Höhe Kohlendioxid eingespart werden. Rein rechnerisch wird dadurch ein ETERNA-Premiumhemd oder eine Premiumbluse klimaneutral produziert.

    Die Stiftung myclimate koordiniert, überwacht und unterstützt die Kompensationen und weiß auch, wie die unterstützten Klimaschutzprojekte vorankommen. Die Kompensationsleistung von ETERNA fließt zum einen nach Madagaskar und zum anderen nach Kenia: In beiden Ländern wird durch den Einsatz von effizienten Kochern versucht, die Abholzung der wertvollen Wälder zu verhindern. ETERNA unterstützt seit 1. Juli 2017 diese Projekte.

    Der Schutz der wertvollen Regenwälder ist wichtig: Sie sind Lebensgrundlage für viele Pflanzen, Tiere und Menschen. Foto: myclimate/Robert Hörnig

    Fortschritte in Madagaskar

    „Meine Großmutter sagt, Madagaskar sei früher eine grüne Insel gewesen. Heute ist es eine rote.“ Dieses Zitat von Eléonore, Ehefrau des Projektangestellten Luc Rado Rabotoson, sagt viel über das Problem der Abholzung in Madagaskar aus.

    Durch den Einsatz von effizienten Solar- und Energiesparkochern wird versucht, die Nutzung von Brennholz entweder komplett zu vermeiden oder auf eine geringe Menge zu reduzieren. Seit unserem ersten Artikel zu diesem Projekt konnte myclimate dieses Projekt noch erweitern und setzt heute einen mobilen Camion ein, welcher abgelegene Dörfer besucht, um die Bewohner dort über Klimaschutz, Abholzung und sauberere Kochvarianten zu informieren.

    Der mobile Camion auf seinem Weg in den nächsten Ort. Foto: myclimate

    Der Kauf eines Kochers unterstützt gleichzeitig die Aufforstung der Wälder, da myclimate für jeden verkauften Kocher einen Baumsetzling pflanzt. Dass sie damit nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, das erfahren die Einheimischen auch durch den mobilen Camion: Hier werden sie bewusst darauf aufmerksam gemacht, dass das Kochen mit den neuen Kochern weniger gesundheitsschädlich ist als mit den traditionellen Kochern, da weniger Rauch entsteht.

    Der mobile Camion unterstützt die verbreitete Verwendung der effizienten Kocher. Foto: myclimate

    Hilfe für zwei Affenarten in Kenia

    Auch beim Projekt von myclimate in Kenia sorgt eine einfache, erschwingliche und lokal produzierte Ofentechnologie für weniger Holzverbrauch und mehr Biodiversität. Darüber haben wir bereits 2017 in einem Artikel zum Klimaschutzprojekt berichtet. Im Einzugsgebiet des Klimaprojekt leben zwei besondere Affenarten, die nun besonders geschützt werden.

    Ein Vertreter einer Affenart, die durch das Projekt von myclimate besser geschützt werden kann. Foto: myclimate/Robert Hörnig

    Der Kakamega-Wald ist Kenias letzter übrig gebliebener indigener Wald und beherbergt eine immense Vielfalt an einzigartigen und bedrohten Tieren und Pflanzen. Der nördliche Teil ist geschützt und gehört zum Kakamega-Nationalpark. Trotz des geschützten Status ist der Regenwald aufgrund seiner attraktiven Ressourcen ernsthaft beschädigt. Die Region, die den Wald umgibt, ist eine der dichtest bevölkerten ländlichen Regionen der Welt – mehr als 500 Einwohner leben auf einem Quadratkilometer – und 90 Prozent der Leute sind abhängig vom Feuerholz und der Existenzgrundlage des Regenwaldes. Der Kakamega-Wald hat fast 50 Prozent an Fläche verloren seit 1933. Dass diese Entwicklung gestoppt wird, ist nicht nur für die Tiere dort, sondern insbesondere für die Menschen in West-Kenia immens wichtig.

    Wird häufiger auf effizienten Kochern gekocht, muss nicht mehr so viel Holz aus dem Regenwald geholt werden. Foto: myclimate/Robert Hörnig

    Im Jahr 2017 haben die Kunden von myclimate insgesamt 832.750 Tonnen Kohlendioxid kompensiert - ein neuer Rekord. In den vergangenen 15 Jahren wurden mit den Kompensationsleistungen über myclimate insgesamt weit über zwei Millionen Bäume gepflanzt und 600.000 effiziente Kocher installiert und Arbeitsstellen für mehr als 9000 Menschen geschaffen. Insgesamt profitieren 5,4 Millionen Menschen von Klimaschutzprojekten von myclimate.

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